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CINEMA 4D ist seit vielen Jahren beliebtes Arbeitsgerät zahlreicher Motion Graphics Designer. Die perfekte Anbindung z.B. an Adobe After Effects, die leichte Erlernbarkeit und das schnelle Rendering sind perfekte Voraussetzungen, um enge Terminvorgaben bei maximaler Kreativität einhalten zu können. Mit dem Modul MoGraph erleichtert Ihren drei- dimensionalen Alltag nun nochmals. Auf Basis geometrischer Grundformen können Sie durch einfachstes Klonen und Variieren beeindruckende Effekte generieren. Durch die vielen verschiedenen Bewegungsoptionen erzeugen Sie mit minimalem Aufwand ansprechende Animationen in Rekordzeit. Animation-Keys werden fast nie benötigt, da Eigenschaften wie Verzögerung, Rauschen oder Sound bereits von sich aus animiert sind.
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Klonen erlaubt Einer der wichtigsten Kernpunkte des MoGraph-Moduls ist das "Klonen" - also das Erzeugen vielfacher Objektkopien. Dies alleine wäre noch nicht spektakulär - allerdings können die so erzeugten Körper dank zahlreicher Parameter auf vielfältigste Art und Weise automatisch angeordnet werden: linear, radial, gitterförmig, auf Splines und auf anderen Oberflächen (wahlweise auf Punkten, Kanten, Flächen, Selektionen oder frei verteilt). Derartige Objekte können dann mit wenigen Schritten effektvoll animiert werden - z.B. durch Änderung eines oder mehrerer Parameter. Klone können übrigens wiederum geklont werden, so dass sich durch mehrfache Verschachtelung die ungewöhnlichsten Kreationen ergeben können. Vergleichbare Ergebnisse wären ohne MoGraph nur mit enormem Aufwand oder sogar überhaupt nicht möglich.
Weitere Objekttypen Neben dem Klon-Objekt gibt es noch weitere spezialisierte Objekttypen, die entweder eigenständig oder im Verbund mit dem Klon-Objekt in Aktion treten. So z.B. das Matrix-Objekt, das Bruch-Objekt, der Displacer oder das neue Text-Objekt, mit dem Sie 3D-Schriftzüge auch auf ausgefallenste Art und Weise animieren können. Das Instanz-Objekt lässt Kopien wie einen Kometenschweif hinter der animierten Hauptgeometrie erscheinen. Der Tracer hingegen erzeugt Splines aus der Flugbahn animierter Körper oder von deren Punkten. Dies funktioniert sogar bei Partikeln oder anderen, nicht von Hand animierten Dingen. Das Extrudier-Objekt funktioniert ähnlich der Matrix-Extrude-Funktion in CINEMA 4D, jedoch kann hier jeder einzelne Extrusionsschritt einzeln mit Effektoren beeinflusst werden.
Effekthascherei erwünscht Die Effektoren, die MoGraph bereitstellt, sind das eigentliche Salz in der Suppe. Haben Sie mit den vorstehenden Werkzeugen erst einmal eine attraktive Ausgangsbasis erstellt, so ermöglichen sie Ihnen die eindrucksvollsten Effekte, und das bei minimalem Aufwand. Ein Überschwingen braucht beispielsweise nicht mehr von Hand animiert werden, sondern wird per Effektor einfach zugewiesen. Der Formel-Effektor beeinflusst die Klone auf mathematischer Grundlage - man kann Eigenschaften oder Bewegungen von Klon zu Klon verzögern, vererben, aufaddieren oder verschiedenen Gruppen von Klonen zuweisen. Die Möglichkeiten sind praktisch unerschöpflich.
Weitere Effektortypen Der Sound-Effektor lässt Objekte "nach Ihrer Pfeife tanzen". Mit der im Lieferumfang enthaltenen MoGraph-Soundbibliothek, die über 350MB lizenzfreie, exklusive Audioloops und Samples umfasst, können Sie Ihren Animationen gleich den nötigen akustischen Unterbau mitgeben. Die Musik, die zum Teil in den Beispielfilmen zu hören ist, stammt aus dem Sound-Archiv des MoGraph-Moduls. Der Shader-Effektor kann darüber hinaus eine Ansammlung von Klonen auf Basis von Shadern oder Texturen deformieren, der Zufall-Effektor verwendet hierfür - richtig geraten - Zufallswerte, z.B. von einem Rauschen. Insgesamt stehen Ihnen 10 Effektoren zur Verfügung, um einen bleibenden Eindruck beim Zuschauer zu hinterlassen.
Die MoGraph-Shader Um den besonderen Anforderungen von MoGraph-Szenen gerecht zu werden, gibt es auch einige spezielle Shader. So können Materialien bzw. Texturen und Shader derart projiziert werden, dass jeder einzelne Klon nur einen einzelnen Farbwert erhält, anstatt der kompletten Textur. Der Beat-Shader blendet rhythmisch von Weiss nach Schwarz über. Über eine frei editierbare Kurve lassen sich so z.B. Herzschlag oder ähnliche Ereignisse nachbilden, wenn man diesen Shader z.B. auf die Skalierung von Klonen anwendet. Der Multi-Shader ermöglicht es, mehrere Materialien gleichzeitig auf eine Vielzahl von Klonen anzuwenden. Sie sehen schon - Ihren kreativen Ideen sind keinerlei Grenzen gesetzt.
Die XPresso-Nodes von MoGraph Falls Ihnen die Funktionen bis hierhin immer noch nicht reichen, dann geht es jetzt richtig in die Vollen. Denn MoGraph stellt auch insgesamt drei XPresso-Nodes zur Verfügung. Mit dem Daten-Node können Sie alle relevanten Daten klonerzeugender Objekte auslesen, um sie weiterzuverarbeiten. Ebenso können Abnahme-Werte oder Effektor-Parameter abgegriffen werden, um beispielsweise auch Ereignisse ausserhalb Ihrer MoGraph-Objekte zu steuern. Zum Beispiel lässt sich die Helligkeit von Lichtquellen über ein Soundfile steuern - eine Anwendung wäre die gute alte Lichtorgel.
Unterstützte Compositing-Software Folgende Compositing Applikationen werden von CINEMA 4D R10 direkt unterstützt. Es werden Multipasses inkl. der zugehörigen Projektdatei exportiert, die ein direktes Einlesen in die Compositing-Software erlauben. Die einzelnen Passes müssen nicht mehr von Hand zusammengesetzt werden. Bei einigen Formaten werden in die Projektdatei weiterhin 3D-Information sowie Daten für Lichtquellen und Kameras (inkl. Animation) integriert. - Adobe After Effects* (ab V5.0)
- Apple Final Cut Pro (ab V4.5)
- Apple Motion (ab V1.0)
- Apple Shake (ab V3.5)
- Autodesk Combustion* (ab V3.0)
- eyeon Fusion (ab V5.0)
- * = 2D- & 3D-Unterstützung
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