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"Raytracing & Rendern" Rendern ist der letzte Schritt beim Erstellen eines 3D Bildes oder einer Animation. Nachdem Sie Ihre Welt (oder Szene unter 3D Anwendern) kreiert und die Kamera fixiert haben, kommt der Render Prozess.
Beim Rendern wird jeder Lichtstrahl (Ray) in der Scene verfolgt (Tracing, folglich das Wort Raytracing) und prüft welches Objekt und Oberfläche wie davon beeinträchtigt werden. Dazu werden die von einer imaginären Kamera ausgehenden Lichtstrahlen zum Objekt und wieder zurück zur Kamera berechnet.
Programme wie Vue berechnen dann genaue Licht- und Schattenverhältnisse und deren Reflektionen. Raytracing lässt 3D Bilder echt aussehen. 3D Anwender bevorzugen das Wort Fotorealismus. Die gerenderte Ausgabe kann ein Bild wie jpg oder bmp oder eine Videodatei (wenn die Animation gerendert wurde) wie avi oder QuickTime sein. Man kann sich schnelle Vorschaubilder rendern lassen um zu prüfen ob das Ergebnis den Erwartungen entspricht. Oder man rendert ein hochauflösendes Bild um dieses z.B. zu drucken oder auf DVD zu brennen.
"RPC" RPC Bilder sind Bilder mit fotorealistischem Inhalt, die mit 3D Szenen verbunden werden können. Sie können in einer Vielzahl von Arbeitsbereichen und Anwendungen genutzt werden, wie z.B für Architektur, Designvisualisierung, Stadtplanung, Produktdesign, Simulation oder Produktion. RPCs existieren in mehreren Formen. 2D RPCs sind Bilder, die für Standbild-Renderings benutzt werden können. 2.5D RPCs sind Bilder, die aus einem Blickwinkel gezeigt werden. 3D RPCs ermöglichen es, Objekte aus einer 360°-Perspektive zu betrachten, ebenso wie 3.5D RPCs. 3D+ RPCs können aus jedem Blickwinkel betrachtet werden und bestehen aus blickwinkelabhängigen und/oder statisch texturierten Bilddaten, die der Geometrie von 3D Objekten angepasst sind.
"Shader" Mit dem Pixel- Shader werden hauptsächlich Material und Oberflächeneigenschaften bestimmt und verändert. Hierzu gehören Beleuchtungen und Oberflächeneffekte wie Schattierungen. Der Vertex-Shader berechnet Formveränderungen und Lichteinfalländerungen wie es z.B. bei Bump Mapping der Fall ist. Die Wassereffekte in dem Computerspiel Farcry sind eine gelungene Kombination für das Zusammenspiel von Vertex- und Pixel- Shader.
"Soft Body Dynamics" Soft Body Dynamics basiert auf dem selben Prinzip wie Dynamics, mit dem Unterschied das es sich hierbei um verformbare Objekte handelt. So kann ein Ball der auf ein Objekt trifft für einen Moment seine Form verlieren oder gar plastisch verformt werden. MAXON stellt für Cinema 4D das Modul Dynamics zur Verfügung mit dem Dynamic-, sowohl auch Soft Body Dynamic Effekte möglich sind.
"Splines" Ein Spline ist eine Kurve, die durch vorher festgelegte Punkte möglichst flach verläuft. So können Objekte die mit Punkten erstellt wurden schnell mit Splines verbunden und so komplettiert werden.
"Subdivision Surfaces" Viele Modelle liegen einem Polygonmodell zu Grunde. Da Splines aber über Eigenschaften verfügen die oft gewünscht sind lassen sich diese mittels Subdivision Surfaces verschmelzen. Die Kanten werden dabei weicher und wirken nicht mehr verpixelt.
"Szene" Eine Szene besteht grundsätzlich aus 3 Teilen: Ein Objekt das in "Szene" gesetzt werden soll. Die dazu passende Beleuchtung und eine Kamera um die Position festzulegen.
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