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3D Lexikon "D-F"


"Depth of Field"
Die Depth of Field Einstellung regelt die Tiefenunschärfe die im Hintergrund oder um ein fokusiertes Objekt zur Geltung kommt. Dabei können unter anderem auch unliebsame Hintergründe kaschiert werden, vorallem aber trägt es zu einem realistischeren Bild bei. Bryce 5.5
 
"Displacement Mapping"
Anders als beim Bumpmapping findet beim Displacement Mapping tatsächlich eine Verformung der Geometrie statt. Damit die Technik zum Einsatz kommen kann, wird eine zweite Textur, die sogenannte High-map mit vielen Graustufen erstellt. Je nach Stärke und Verlauf der Farben (am besten eignen sich Graustufen) wird die Oberfläche verformt. Mit Cinema 4D können Sie so mit wenigen Mausklicken ein Relief aus einer flachen Textur formen.
 
"Dithering"
Das Dithering ist eine Technik, die vorallem bei Farbverläufen zum Einsatz kommt um mit wenig Farben einen für das Auge sauberen Farbverlauf zu erzeugen. So kann man z.B. mit nur vier Farben einen Farbverlauf erzeugen, der erst bei näherer Betrachtung unsauber erscheint.
 
"Dynamics"
Dynamics beschreibt die Fähigkeit eines Programm dynamisch auf die gegebene Umgebung zu reagieren. Z.B. eine Kugel die eine Schräge hinunterrollt beschleunigt immer weiter und prallt den physikalischen Gegebenheiten wie Schwerkraft, Masse und Geschwindigkeit nach an einem anderen Objekt ab, ohne das man den Weg dafür selbst animieren muss.
siehe auch Soft Body Dynamics.

"Extrudieren"
Eine Extrusion ist eine Dimensionserhöhung einer zweidimensionalen Form. So lässt sich z.B. aus einem Quadrat ein Quader formen.

"Fraktale"
Bei einem Fraktal handelt es sich um ein visuelles Muster das auf dem Prinzip der Selbstähnlichkeit beruht. Zugrunde liegt immer eine mathematische Formel, bei der sich ein Muster immer wieder wiederholt. Dies kommt in der Natur z.B. bei einem Blatt vor. Schaut man sich das Muster einmal genauer an so erkennt man das sich auch dieses immer wiederholt. 

"Fresnel Effekt "
Um wirklich realistische Materialien zu entwickeln, kommt man um diesen Effekt nicht herum. Er basiert auf Formeln und Erkenntnissen, die der Wissenschaftler Fresnel erlangt hat. Hierbei geht es um unterschiedliche Spiegelungsstärken auf einem Körper, Abhängig vom Winkel zwischen Sehstrahlen und Objektoberfläche.
Den Effekt kennt jeder. Sie stehen am Ufer eines Sees und schauen direkt vor ihren Füßen ins Wasser - Sie können problemlos auf den Grund des Gewässers blicken. Wenn Sie aber dicht über der Seeoberfläche hin zum Horizont blicken, werden Sie feststellen, dass das Wasser zu annähernd 100% spiegelt! - Das ist der Fresnel-Effekt!
Bei Fresnel sind zwei Parameter interessant, die Stärke und der IOR oder Exponent. Die Stärke ist klar, sie gibt an, wie stark das Objekt, über die Oberfläche verteilt, spiegelt. Manche Raytracer regeln dies auch mittels zweier Farbwerte, die die Anfangsspiegelung (0° Winkel) und die Endspiegelung (90° Winkel) angeben. Der IOR oder Exponent regelt die Verteilung über die Oberfläche: Ein Wert nahe Eins erzeugt einen Spiegelungsverlauf, der erst zum Rand des Objekts stark spiegelt, ein hoher Wert, etwa 2.2, erzeugt einen sehr viel weicheren Verlauf, der auch schon auf der Objektvorderseite stark spiegelt.
 
"FX "
Das Wort FX ist schlichtweg eine Abkürzung für Effekt(e).
 

  

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